WorkOut – ein wichtiger Baustein im Körper-Geist-Seele-Dreieck

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WorkOut – ein wichtiger Baustein im Körper-Geist-Seele-Dreieck

4. Oktober 2019 Sport 0
Sichtbarer Unterschied nach 3 Monaten WorkOut

„Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Teresa von Avila

Lange Zeit habe ich mich nicht als sportlichen Menschen gesehen. Erst ein Freund änderte mein Selbstbild. Das mag daran liegen, dass ich verschiedensten Sportarten gegenüber aufgeschlossen bin und in keiner den Ehrgeiz zur Höchstleistung an den Tag lege. Sport war für mich immer auch eine Möglichkeit für soziale Kontakte. Bei einem gemeinsamen Interesse kommt man gut ins Gespräch und kann sich gegenseitig über Motivationstiefs hinweg auffangen. Bewegung war und ist mir wichtig, aber worin genau die Bewegung besteht, darf sich ändern.

Meine häufigen Ortswechsel der letzten Jahre verhinderten längerfristige Sportgemeinschaften und vor einem Jahr suchte ich nach einer Möglichkeit, mich mit einem täglich zu absolvierenden Programm fit zu halten. Das erforderte ein massives Umdenken für mich. Sport war bis vor einem Jahr etwas, was man für mindestens eine Stunde durchführt, da sich ja sonst der Aufwand, sich umzuziehen, etc. nicht auszahlt. Sollten 15 Minuten, dafür täglich, tatsächlich genug sein? Ich recherchierte im Netz und fand eine ganze Reihe von vielversprechenden Kurzprogrammen. Ich war überfordert.

Mit dem Personal Trainer zum Personal WorkOut

Ich meldete mich bei Larbi in Gmünd zum FitCrossTraining an und stellte rasch fest, wo meine Limits waren. Mit einmal die Woche auspowern wollte ich mich nicht zufrieden geben. So fragte ich ihn um seinen Rat für ein sinnvolles WorkOut. Er wandelte eine der Ideen aus dem Netz, die ich ihm zeigte, für mich passend ab und ich hatte mein modulares Programm für 2 – 20min. Auch das ist für mich ein wichtiger Punkt: Wenn sich 20 Minuten nicht ausgehen, dann kann ich wenigstens ein Modul machen und unterbreche damit nicht meine tägliche Routine.

Da ich schon nach meinem Programm gefragt wurde, habe ich überlegt, ob ich es hier veröffentlichen soll. Doch es wäre nur ein weiteres der „vielversprechenden WorkOuts“ im Netz, die wohl mehr zur Verwirrung als zur Klarheit führen würden. Deshalb gebe ich den Rat, probiert ein paar WorkOuts aus. Ein WorkOut, das ihr mit Freude täglich macht, ist besser als das ultimative WorkOut, das euch überhaupt nicht liegt und nur am „Nicht-gut-Genug“-Stapel landet. Noch besser ist es, wenn ihr euch einen Personal Trainer sucht. Sie/Er hat das KnowHow, dir ein für dich optimales Paket zu schnüren. Das spart Zeit, herumzuprobieren.

Die wichtigste Übung: Liegestützen!

Eine Übung hebe ich trotzdem hervor, es war lange Jahre meine persönliche Hassübung: Liegestützen! Grund: Mir fehlte einfach die Kraft, sie (vermeintlich) korrekt durchzuführen und ich schummelte mich irgendwie durch. Erst mit Larbi lernte ich die verschiedenen Schwierigkeitsgrade kennen, die mit veränderter Körperhaltung möglich sind. Ich nenne die am wenigsten anstrengende Variante „Mädchen-Liegestütze“. Im unten verlinkten Video von Patric Heizmann bei GedankenTanken werden die Unterschiede gezeigt und auch noch ein paar Trainingsmythen aus dem Weg geräumt.

Sichtbarer Unterschied nach 3 Monaten WorkOut

Sichtbarer Unterschied nach 3 Monaten WorkOut.

Dass mein WorkOut wirkt, zeigen die beiden Fotos, die im Abstand von 3 Monaten gemacht wurden. Begonnen habe ich mit meinem regelmässigen WorkOut im Oktober 2018 und inzwischen ist es mir so lieb gewordene Gewohnheit, dass es mir wirklich fehlt, wenn ich ein paar Tage nicht dazu kommen sollte. Andere sportliche Betätigung darf wieder dazu kommen, aber mein WorkOut bleibt das tägliche Basisprogramm.

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