FireForFuture oder: Ökologischen Fußabdruck mit Spaß reduzieren

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FireForFuture oder: Ökologischen Fußabdruck mit Spaß reduzieren

20. September 2019 Terra Preta 0
FireForFuture - Pyrolysekocher zur CO2-Reduktion

Heute ist Großdemo-Tag im Zeichen von Greta T.. Viele Schulkinder gehen seit Wochen Freitags auf die Strasse um das Klima zu retten. In den Social Media Kanälen empört man sich eifrig. Die Empörung gilt wahlweise dem, dass Kinder zur Schule gehen sollten, dem, dass einer 16jährigen abgesprochen wird, eine Frau zu sein oder dem, wieviel PR hinter der ganzen Aktion steckt. Mich beschleicht der Verdacht, dass das eine wunderbare Ablenkung davon ist, etwas zu tun. Solange nämlich unklar bleibt, ob „das Klima“ sich auf eine Katastrophe zu bewegt und wieviel Anteil daran der Mensch hat, kann wortreich gestritten und gespalten werden.

Wer auch nur leise Kritik an Greta T. wagt, wird gemobbt. Fast wirkt es, als würde es zur „Klimarettung“ reichen, für Thunberg zu sein. Nun denn, ich beobachte die Diskussionen in meinen Timelines und Newsfeeds, denke mir meinen Teil und halte mich an folgende Weisheit, die Mahatma Gandhi zugeschrieben wird:

Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.

Diesem Motto folge ich Schritt für Schritt in meinem Leben. Aktuell liegt mein Schwerpunkt darauf, für mich rauszufinden, was ich wirklich brauche. Ich habe sehr viele „Sachen“ aussortiert und nun meinen Wohnraum auf ca. 20qm reduziert. In der Übersiedlungsphase lebte ich eine Zeit lang überhaupt nur „aus dem Koffer“ und schon nach wenigen Wochen wunderte ich mich, was ich in die Übersiedlungskartons gepackt habe und sortiere schon beim Auspacken weiter aus.

FireForFuture

Ich freue mich jetzt schon, wieder ein paar Quadratmeter Garten bepflanzen zu können und auch da habe ich dazu gelernt und mein Wissen erweitert. Über den Begriff Terra Preta bin ich schon vor ein paar Jahren zufällig gestolpert, hab es im Hinterkopf abgespeichert und sah noch keinen Weg, das umzusetzen. Für Terra Preta braucht es Holzkohle und irgendwie schien mir das alles zu aufwändig. Inzwischen weiß ich, wie man Holzkohle ganz einfach selbst herstellen kann und bei der Gelegenheit auch noch ein Feuerchen hat um darauf Wasser zu kochen, Essen zu braten oder einfach nur meditativ in die Flammen zu schauen.

FireForFuture - Pyrolysekocher zur CO2-Reduktion

Wie man mit einem Feuerchen CO2 binden kann – #FireForFuture

Der Vorteil an dieser Form der Holzkohle-Herstellung ist: Ich weiß, was drinnen ist (nur getrocknetes Kleinholz) und wo es her ist (von den Bäumen am Wegesrand beim Hundespaziergang). Was es dazu braucht, ist einen Pyrolyse-Kocher, Wachsreste und etwas Papier oder Ähnliches zum Anheizen, besagte gut getrocknete Hölzchen und ein Streichholz. Die so produzierte Holzkohle kann dem Kompost beigemengt werden, es finden sich aber sicher auch noch andere Anwendungsbereiche dafür. Nur zum Grillen verwenden gilt nicht, dann ist das CO2 doch wieder in der Atmosphäre, wo wir es ja nicht in der Menge haben wollen.

Wie wäre es mit der Idee, jeden Freitag bei einem Pyrolyse-Feuer die Woche ausklingen zu lassen, CO2 zu binden und sich auch noch das Abendessen klimaschonender zuzubereiten? Ich schlage den Hashtag #FireForFuture vor. Zu Terra Preta bitte ich, die bevorzugte Suchmaschine zu bemühen oder den von mir ausgewählten Links zu folgen. In diesem Sinne wünsche ich ein entspanntes Wochenende.


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