Waschmaschinen wollen Wäsche

Tiny Living

Waschmaschinen wollen Wäsche

31. Juli 2019 Hausarbeit Tiny House 1
Wäschewaschen mit der Waschmaschine aus Gewohnheit
Wäschewaschen mit Waschmaschinen aus Gewohnheit

Wäsche waschen wir, aus Gewohnheit, mit Waschmaschinen. Bild von taraghb auf Pixabay

Die Idee des TinyHouse wird zur Aufforderung, über den eigenen ökologischen Fußabdruck und erlernte Gewohnheiten nachzudenken. Gerade überdenke ich meine Gewohnheit des Wäschewaschens. Ich kann mich noch erinnern, dass Oma Wäsche in einem Bottich und mit einem eigenen Wäschestampfer gewaschen hat. Sehr bald zog aber eine der modernen Waschmaschinen ein und seit dem bin ich es gewohnt, damit zu waschen. Die Trommel fasst 4-5kg Wäsche und bedient sich, strombetrieben und computergesteuert, am Wasseranschluss selbst. Offen gestanden habe ich keine Idee, wieviel Wasser und Strom ein Waschgang verbraucht.

Da ich meine Wäsche farblich sortiere, stelle ich seit zwei Jahren fest, dass es eine echte Herausforderung ist, eine Maschine mit farblich vorsortierter Kleidung voll zu bekommen. Oft genug wusch die Maschine mit halber Ladung, weil ich ein Kleid gewaschen haben wollte und nicht genug gleichfarbiges zu waschen war, um die Maschine zu füllen. Nebenbei bemerkt habe ich in den vergangenen zwei Jahren kein einziges Mal das Kochprogramm benötigt. Eigentlich war es immer das selbe Programm mit 40° und dem Namen Mix. Die Waschmaschine gönnte sich dafür eine knappe Stunde.

Gibt es alternative Waschmaschinen für das TinyHouse?

In einem TinyHouse will ich mich um Alternativen bemühen. In der Camper-Szene hat man sich offensichtlich schon Gedanken gemacht. Hier sind 5 Varianten vorgestellt und zwei sind für mich in der engeren Auswahl. Ich werde mich noch um weitere Erfahrungsberichte bemühen, bevor ich mich entscheide.

Waschmaschinen produzieren – ähnlich wie Geschirrspüler – erhöhte Mengen an Textilien. Erhöhte Mengen an Textilien erfordern mehr Stauraum und zwar für die Schmutzwäsche und die frische Wäsche. Ich freue mich auf den Praxistest mit einer kleinen Waschmaschine. Ich erwarte mir kürzere Waschgänge mit weniger Wäsche „zwischendurch“, die dann auch weniger Platz am Wäschetrockner brauchen. Das Brauchwasser darf den TinyGarden bewässern und verschwindet nicht in der Kanalisation. Das klingt doch ganz nach schlankem Ökofuß!

Eine Antwort

  1. Thomas Oberländer sagt:

    Bei meiner Waschmaschine weiß ich, wieviel Wasser sie für den eigentlichen Waschgang zieht: Es sind etwa 15Liter. Den mache ich (wenn der Sommer nicht gerade so trocken ist, dass ich das Wasser für den Garten brauche), indem ich 15Liter Regenwasser in die Maschine fülle, ehe ich sie anmache. Mein Fabrikat merkt dann, dass es schon voll ist und wäscht mit dem Regenwasser. Das anschließende Spülen macht die Maschine dann wieder so, wie sie es gewohnt ist.

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